Wer wird gefördert?

  • Unternehmen ab 10 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente)  und Arbeitsstätte in NRW

 Was wird gefördert:

  • 1 bis max. 8 volle Beratungstage innerhalb von 36 Monaten
  • 40 % des Tagessatzes, max. 400 Euro / Beratungstag (200 Euro / halben Beratungstag)
  • Mögliche Gesamtförderung: max. 3.200 Euro

Was sind die Ziele?

  • Potentiale ausschöpfen, wettbewerbsfähig bleiben
  • Fachkräfte gewinnen, Beschäftigung sichern
  • Unterstützung des wirtschaftlichen/digitalen Wandels
  • Entwicklung von Problemlösungsstrategien

Der wirtschaftliche Wandel verlangt auch von Unternehmen und Betrieben und ihren Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität und Entwicklungsbereitschaft. Um Potentiale besser auszuschöpfen und konkurrenzfähig zu bleiben, ist die Potentialberatung ein langjährig und vielfach bewährtes Förderangebot für Unternehmen und ihre Beschäftigten.

Die Potentialberatung setzt auf Teamarbeit und schließt immer die Beteiligung der Beschäftigten mit ein. Schließlich sind Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Belegschaft für Betriebe das wichtigste Kapital. Für eine Potentialberatung können Unternehmen ihre Beraterin oder ihren Berater frei wählen.

Schwerpunktthemen:

Mit Hilfe der Potentialberatung können Betriebe im Kontext von fünf zentralen Beratungsschwerpunkten ihre Stärken und Schwächen ermitteln sowie betriebsspezifische Lösungen erarbeiten:

  • Arbeitsorganisation, z.B.
    - Gestaltung und Steuerung von Strukturen und Prozessen im Betrieb
    - Einsatz optimierter Arbeitszeitmodelle
    - interne / externe Kommunikation und Kooperation
    - Einführung innovativer Verfahren zur Orientierung auf neue Märkte, Produkte, Dienstleistungen oder Kunden
  • Personalentwicklung, z.B.
    - Qualifizierungsberatung
    - Stärkung der Ausbildungsfähigkeit
    - Innovationen durch kompetente Beschäftigte
  • Demografischer Wandel, z.B. im Kontext von
    - Wissensmanagement
    - altersgerechter Arbeitsorganisation
    - Arbeitszeit (u.a.: lange, gesunde Arbeitsübung insbesondere älterer Beschäftigter)
  • Digitalisierung, z.B.
    - Gestaltung von Arbeit und Technik
    - Einschätzung Chancen und Risiken der Digitalisierung für Betriebsinhaber*innen/Geschäftsführer*innen und Beschäftigte
  • Gesundheit, z.B. im Kontext
    - der Einführung eines nachhaltigen, betrieblichen Gesundheitsmanagements
    - Beachtung Work-Life-Balance

Unsere Ansprechpartner:

Thomas Commer
0221 / 35 50 11 - 88
thomas.commer@ra-region-koeln.de

 

Rita Wals
0221 / 35 50 11 - 33
rita.wals@ra-region-koeln.de

Das Programm Potentialberatung NRW wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW  und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Unternehmen, die aufgrund krisenbedingter Umstrukturierungsmaßnahmen Arbeitnehmern kündigen mussten, können eine Potentialberatung mit einer bis zu 2-tägigen (ausschließlich vorgeschalteten) Neustartberatung kombinieren.

Im Sinne einer „Fördermittelkette“ ist auch eine Kombination mit einer bis zu 12-tägigen (vor- oder nachgeschalteten) Transformationsberatung möglich.

 

Eine Möglichkeit zur Recherche nach Beratungsunternehmen finden Sie hier.

Formulare zur Prozessberatung / Antragstellung

Formulare zur Dokumentation der Prozessberatung (durch Ihre*n Berater*in)
sowie zur späteren Antragstellung bei der Bezirksregierung Köln finden Sie
bitte (in der jeweils aktuellsten Fassung) zur Information und zum Download
unter: https://www.mags.nrw/esf-2021-2027-antrag (Ziff. 2.2)

Tipp: Das Hauptantragsdokument („Antrag Potentialberatung… ab dem 01.07.2022“)
enthält unter Ziff. 9. („Anlagen“) eine Auflistung der mit Antragstellung erforderlich
vorzulegenden Dokumente und Unterlagen.

 

Ergänzende Informationen