Koordinierung und Ansprache für Beschäftigung, Qualifizierung, Innovation im Strukturwandel
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen fördert vom 01.07.2025-31.12.2027 eine Projektstelle zur „Koordinierung und Ansprache für Beschäftigung, Qualifizierung, Innovation im Strukturwandel“ im Rheinischen Revier und Nördlichen Ruhrgebiet, so auch in der Arbeitsmarktregion Köln, dort insbesondere für den Rhein-Erft-Kreis.
Der Kohleausstieg und die aktuellen Entwicklungen im Energiesektor verdeutlichen die Dringlichkeit der Transformation in der JTF-Gebietskulisse. Um den am stärksten von den Auswirkungen der Energiewende betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu helfen, unterstützt das Ministerium so die Koordinierung und Ansprache der KMU vor Ort.
Im Fokus steht dabei, gemeinsam mit den regionalen Partnern, Projekten und Initiativen im Hinblick auf die Bedarfe und Ressourcen in der JTF-Gebietskulisse, JTF-Vorhaben auf Basis der landesarbeitspolitischen Handlungsfelder zu entwickeln und fachlich zu begleiten und so zur Fortentwicklung des ESF/JTF-Förderangebots, der arbeitspolitischen Ziele in NRW und der lokalen und regionalen Bedarfe beizutragen.
Für eine erfolgreiche Gestaltung dieses Prozesses erfolgt mit der Umsetzung eine enge Anbindung an bestehende Förderangebote und eine intensive Begleitung der Gebietskörperschaften in den Bereichen Ansprache, Sensibilisierung und Aktivierung von KMU sowie der Beschäftigten. Ziel der Förderung ist es, durch enge Kooperationen und die Entwicklung, Umsetzung und den Transfer von Projektideen die sozialen und beschäftigungsspezifischen Folgen des Strukturwandels zu bewältigen. Die Transparenz zu aktuellen, laufenden und kommenden Projektaufrufen soll erhöht und Synergieeffekte durch Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren geschaffen werden.
Die Projektstelle wirkt dabei als Informations- und Beratungsstelle für die JTF-Programme des Landes in der Gebietskulisse und arbeitet dabei eng mit den regionalen Akteuren zusammenarbeiten. Sie fungiert dabei als Schnittstelle zwischen der Arbeitspolitik des Landes NRW sowie den arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Akteuren in der Region. Hierzu zählen in der Arbeitsmarktregion Köln, insbesondere mit Blick auf das Rheinische Revier und dort dem Rhein-Erft-Kreis u.a. die Agentur für Arbeit in Brühl, die Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH, das Amt für Strukturwandel, Fördermittelmanagement und digitale Ökosysteme beim Rhein-Erft-Kreis, die Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft, darüber hinaus die Zukunftsagentur Rheinisches Revier, das Netzwerkbüro Bildung im Rheinischen Revier und nicht zuletzt die Regionalagenturen mit Standort im Rheinischen Revier/der JTF-Gebietskulisse sowie deren Netzwerkstrukturen.
Zu den Aufgaben zählt insbesondere die Beratung, Entwicklung und der Transfer JTF-kofinanzierter Projekte und Programme des Landes, die die Transformation und Strukturverbesserung in der Region vorantreiben. Besondere Bedeutung kommt dabei der beruflichen Weiterbildung und der Identifikation zukünftiger Qualifizierungsbedarfe zu. Ferner die Sensibilisierung und Aktivierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie ehemaligen Beschäftigten der Kohlewirtschaft und deren Zulieferern.
Sie fungiert als verantwortliche Ansprechperson für regionale Gremien, Projektträger und weitere regionale Akteure für die Umsetzung des ESF/JTF-Programms, zur Vorbereitung und Bündelung regionaler Stellungnahmen zum ESF/JTF-Programm sowie mit Blick auf die Planung und Umsetzung öffentlichkeitswirksamer Maßnahmen für JTF-Maßnahmen des ESF/JTF-Programms Nordrhein-Westfalen in der Region.
Ihr Ansprechpartner für Fragen und Informationen im Bereich „JTF-Koordinierung im Strukturwandel“ in der Arbeitsmarktregion Köln für das Rheinische Revier (Rhein-Erft-Kreis):
Thomas Commer
0221 - 355 011 88
thomas.commer@ra-region-koeln.de