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Bildungsscheck NRW

Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen. Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie zum 01.07.2021 haben sich Änderungen ergeben:

Was bleibt unverändert beim Bildungsscheck NRW?

  • Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die fachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermitteln, werden bis zur Hälfte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
  • Die maximale Förderhöhe beträgt 500 € pro Bildungsscheck.
  • Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben.
  • Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf höchstens 249 Beschäftigte haben.
    Beschäftigte und Berufsrückkehrende können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.
    Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) können im betrieblichen Zugang max. 10 Bildungsschecks pro Kalenderjahr erhalten.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 40.000 € nicht überschreiten (80.000 € bei gemeinsamer Veranlagung).
  • Es werden neue Formen der Weiterbildung wie z. B. onlinebasierte Fortbildungen (z.B. Webbinare) und E-Learning in beiden Zugängen gefördert. Es können auch innerbetriebliche Seminare (Inhouse-Seminare) im betrieblichen Zugang gefördert werden.

Was ist neu?

  •  Die Ausstellung des Bildungsschecks muss mindestens einen Tag vor Kursbeginn erfolgen.
  • Ab 01.07.21 entfällt die Einlösepflicht 31.12.22 für neue Bildungsschecks.
  • Ausgegebene Bildungsschecks ab 01.07.2021 können bis zum 31.03.2029 eingelöst werden.

 

Der Bildungsscheck NRW wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.