Beratungsstellen Arbeit ab 2021

Zu Jahresbeginn 2021 haben landesweit die Beratungsstellen Arbeit ihre Arbeit aufgenommen. Sie werden für durch Arbeitslosigkeit bedrohte und betroffene Menschen da sein und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Außerdem sollen sie tragende Säulen des Netz­werks gegen Arbeitsausbeutung werden, das gemeinsam in und für alle Regionen in Nordrhein-Westfalen aufgebaut werden soll.

In einer digitalen Auftaktveranstaltung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen am 26.01.2021, an der auch Minister Karl-Josef Laumann die Beweggründe für dieses Angebot noch einmal darlegte und die eingangs beschriebene Zielsetzung unterstrich, hatten über 200 Teilnehmende aus den Beratungsstellen Arbeit, den Regionalagenturen und weitere Akteure Gelegenheit, erste Erfahrungen aus der Praxis und erste gestartete Initiativen kennenzulernen.

Unterstützt von der G.I.B. NRW gab es ergänzend informative Beiträge zur Programmumsetzung, zu geplanten themenbezogenen Fortbildungen sowie künftigen Austauschformaten.

Aus der Region Köln nahmen Vertreter aller Träger der Beratungsstellen Arbeit aus allen fünf Teilregionen teil; die Regionalagentur Region Köln, verantwortlich für die Koordination des Angebots in der Region, sowie im Sinne des gewünschten Netzwerkgedankens auch die Stadt Köln waren ebenso als Teilnehmer dabei.

In nachfolgender Übersicht finden Sie die Träger in der Region Köln, die zu Beginn des Jahres 2021 ihre Tätigkeit als „Beratungsstelle Arbeit“ in den 5 Teilregionen aufgenommen haben.

Stadt Köln

  • Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
  • Kölner Arbeitslosenzentrum KALZ e.V.
  • Vingster Treff e.V.

Stadt Leverkusen

  • Katholische Jugendagentur LRO gGmbH
  • Diakonisches Werk des Ev. Kirchenkreise

Oberbergischer Kreis

  • VSB gemeinnützige GmbH
  • Diakonie Michaelshoven Zentr. Bildung Beruf gGmbH

Rheinisch-Bergischer-Kreis

  • GL Service gGmbH

Rhein-Erft-Kreis

  • ASH Sprungbrett e.V.
  • Ev. Kirchengemeinde Frechen

Hinweis: jew. im Trägerverbund, außer im Rheinisch-Bergischen Kreis

Projektaufruf für die Einrichtung von „Beratungsstellen Arbeit“ in Nordrhein-Westfalen (gemäß den Regelungen zu „Erwerbslosenberatungsstellen“ im ESF-Förderprogramm 4.3)

Das Förderangebot richtet sich gemäß aktueller ESF-Förderrichtlinie an erwerbslose Menschen, von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, Berufsrückkehrende, Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen sowie an Menschen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind. Die Förderung der „Beratungsstellen Arbeit“ soll am 01.01.2021 beginnen.

Interessenten der Region Köln reichen ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte in ausschließlich digitaler Form / online bis zum 01.07.2020 (Dienstschluss) bei der Regionalagentur Region Köln ein.

Aktuelle Informationen zur kontaktreduzierten Umsetzung von arbeitspolitischen Fördermaßnahmen

Förderung von Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren

Nordrhein-Westfalen fördert aus Mitteln des Landes und des ESF unabhängige Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren.
Das Beratungs- und Begleitangebot richtet sich an erwerbslose Menschen und steht auch für Berufsrückkehrende sowie Beschäftigte mit aufstockenden SGB II-Leistungen oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen bereit.

Ihr Ansprechpartner:

Thomas Commer
Telefon (0221) 35 50 11-88

thomas.commer@ra-region-koeln.de

Das Programm EBS und ALZ wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.