TEP „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen“

Qualifizierte Ausbildung in Teilzeit für junge Menschen mit Familienverantwortung

Eine qualifizierte Berufsausbildung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Integration in den Arbeitsmarkt.

Vor allem junge Menschen mit Familienverantwortung haben es aber oftmals besonders schwer, ihren Wunsch nach einer Berufsausbildung zu realisieren. In dieser Situation bietet eine Ausbildung in Teilzeit Müttern und Vätern neue Wege, um erfolgreich in den Beruf einzusteigen.
Die Ausbildungsform eröffnet auch Unternehmen die Chance, dem wachsenden Fachkräftebedarf zu begegnen und Auszubildende zu gewinnen.

TEP unterstützt Menschen mit Familienverantwortung, vor allem junge Mütter (und Väter),

  • bei der Suche nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz in Teilzeit
  • gibt Hilfestellung, um Familie und Ausbildung zu vereinbaren
  • coacht und qualifiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • bereitet sie auf den Beruf vor
  • und begleitet sie individuell während der ersten Ausbildungsmonate

Durch erfahrene Träger werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Programm in einer vier-sechsmonatigen Phase auf die Aufnahme einer Teilzeitberufsausbildung vorbereitet.

Ausbildung in Teilzeit – Eckdaten

Bei der Ausbildung in Teilzeit kann die tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit im Betrieb reduziert werden, während die Berufsschule weiterhin ganztags besucht wird. In der Praxis orientiert sich die Umsetzung an folgendem Modell:

  • Die Arbeitszeit einschließlich des Berufsschulunterrichts beträgt mindestens 25 Wochenstunden (bzw. 75% der wöchentlichen Arbeitszeit), in der Regel 30 Stunden.
  • Die tägliche Arbeitszeit soll höchstens sechs Stunden betragen.
  • Die Vergütung kann entsprechend der zeitlichen Verkürzung 75 Prozent betragen und wird vom Betrieb getragen.
  • Die Auszubildenden können BAB (Berufsausbildungsbeihilfe) beantragen und erhalten für sich selbst bis zu einem Alter von 25 Jahren (im Höchstfall bis 27 Jahre) und für ihre Kinder Kindergeld und weitere Hilfen.

In der Region Köln wird das TEP- Programm in allen fünf Teilregionen durchgeführt.(Stadt Köln, Stadt Leverkusen, Rheinisch-Bergischer Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft Kreis)

Sind Sie ein Unternehmen und auf der Suche nach geeigneten Auszubildenden? Wir unterstützen Sie gerne bei der Kontaktaufnahme.

Ihre Ansprechpartnerin

Heike Gasper
Telefon (0221) 35 50 11- 55

heike.gasper{at}ra-region-koeln.de

Das Programm TEP wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Evaluation der G.I.B.