Erfolgreich in Ausbildung trotz Handicap

Neue Wege zur betrieblichen Ausbildung, das fördert die Aktion
"100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen".

Die Chancen, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu bekommen, sind für viele junge Menschen mit Behinderung trotz wachsender Angebote auf dem Ausbildungsmarkt weiterhin gering.
Jugendliche mit Handicap stoßen oft auf Skepsis bei Unternehmern: Sie fürchten Leistungsdefizite und Mehraufwand. Zu Unrecht: Denn professionell unterstützt können junge Menschen mit Handicap erfolgreich eine Lehre absolvieren.

Für die Durchführung der Ausbildung sind Träger der Beruflichen Bildung verantwortlich. Sie stehen den teilnehmenden Jugendlichen und den bei der Ausbildung mitwirkenden Betrieben mit Rat und Tat zur Seite und lotsen kompetent durch die Ausbildung. Im Rahmen der Aktion werden in der Regel zwei- bis dreieinhalbjährige Ausbildungen gefördert – mit dem Ziel einer anschließenden Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Lernorte sind die Betriebe, die Berufskollegs sowie die an der Aktion beteiligten Bildungsträger.

Ausbildung für den ersten Arbeitsmarkt

Die Bildungsträger beraten die Jugendlichen in ihrer Berufswahl, schließen mit ihnen den Ausbildungsvertrag ab, stellen ihnen einen Ausbildungscoach an die Seite, koordinieren die Ausbildung an den verschiedenen Lernorten und führen individuellen Stütz- und Förderunterricht durch.

Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts, um die Wirtschaftsnähe der Ausbildungen zu gewährleisten. Die beteiligten Betriebe werden von den Bildungsträgern bei der behindertengerechten Ausbildung beraten und während der gesamten Ausbildungszeit unterstützt.

Die Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen" führt das NRW-Arbeitsministerium gemeinsam mit der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit durch und stellt aus Landes- und ESF-Mitteln insgesamt 2,3 Mio. Euro bereit. Die Landesregierung hat die Anzahl der Ausbildungsplätze auf jährlich 150 Teilnahmeplätze für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Behinderung erhöht.

Zur Teilnahme an der Aktion "100 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in NRW" nehmen Sie bitte Kontakt auf zur Reha-Beratung bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit oder in formieren Sie sich direkt beim

Berufsförderungswerk Köln  oder beim Berufsbildungswerk in Frechen

Ihr Ansprechpartner in der Regionalagentur Regiona Köln:

Thomas Commer                                      
Telefon: (0221) 35 50 11-88                      

thomas.commer{at}ra-region-koeln.de     

Die Aktion “100 zusätzliche Ausbildungsplätze“ wird durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW und den Europäischen Sozialfonds gefördert.