Aufrufe / Initiativen

Projektaufruf zur Fachkräftesicherung

Der Projektaufruf der Programme des ESF und EFRE (2014 – 2020) wird getragen vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, dem Ministerium für Schule und Bildung sowie dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration.

Weitere Informationen auf der RA-Website

Ausbildungsprogramm NRW

Programmaufruf zum Interessensbekundungsverfahren

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin durch große regionale Unterschiede geprägt. Während in Großstädten wie Bonn, Düsseldorf oder Köln sowie im Münsterland ein Überangebot an Ausbildungsstellen zu verzeichnen ist, treffen Jugendliche im Ruhrgebiet, im Bergischen Städtedreieck oder in Teilen von Ostwestfalen auf ein Ausbildungsstellenangebot, das deutlich unter der Ausbildungsplatznachfrage liegt.
Nach den Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) stehen zum 30.09.17 in NRW 136.973 Bewerbern (+0,4%) nur 110.891 (+0,1%) gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Darin sind bereits 5.934 außerbetriebliche Ausbildungsstellen der Bundesagentur für Arbeit enthalten.
Neben Regionen mit einem Überhang an Ausbildungsstellen zeigen sich in anderen Regionen Versorgungsprobleme für die Bewerber. Die Spannweite der Bewerber-Stellen-Relation reicht vom Wert 1:1,75 in der Stadt Münster bis zu einem Wert von 1:0,4 in der Stadt Herne.
Zum Ausgleich der regionalen Unterschiede wird die Landesregierung in den Ausbildungsjahren 2018/19 bis 2021/22 das „Ausbildungsprogramm NRW“ im Umfang von jeweils rund 1.000 zusätzlichen Ausbildungsplätzen auflegen. Die Förderung erfolgt in Regionen, in denen eine ungünstige Ausbildungsmarktlage vorliegt (Kriterium: Bewerber-Stellen-Relation bei einer Relation von unter 1:1).

"Zusammenhalten im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern"

Aufruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW vom 11.06.2018 zur Einreichung von Anträgen auf Projektförderung zur Bekämpfung zur Kinder- und Jugendarmut in besonders benachteiligten Quartieren.

In Nordrhein-Westfalen gibt es bei der räumlichen Verteilung von Armut deutliche regionale Unterschiede, aber auch Unterschiede innerhalb von Städten. In den benachteiligten Stadtteilen leben vorwiegend Menschen, die ein sehr geringes Einkommen haben und von der gesellschaftlichen Teilhabe in vielen Bereichen ausgeschlossen sind. Hartz IV-Leistungen sind dort der Regelfall. Besonders betroffen von dieser Situation sind Kinder und Jugendliche.

Materielle Armut kann zu vielfältigen Mangelerscheinungen führen und beeinträchtigt das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen. Ihre Entwicklungs- und Teilhabemöglichkeiten sind eingeschränkt und mittel- bis langfristig ist mit negativen gesamtgesellschaftlichen Folgen zu rechnen.

Um einer fortschreitenden sozialen Segregation in Nordrhein-Westfalen entgegenzuwirken, bedarf es strukturell umfangreicher, differenzierter und integrierter Maßnahmen sowie Vorgehensweisen auf mehreren Handlungsfeldern, vor allem der Sozial-, Bildungs-, Arbeits-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik.

Hierfür stellt das MAGS finanzielle Mittel zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien aus einkommensarmen Haushalten in besonders benachteiligten Quartieren ein. Dieses Vorgehen entspricht auch dem Ziel, öffentliche Mittel zielgerichteter und effektiver als bisher einzusetzen.

Projektaufruf „Zusammen im Quartier - Kinder stärken - Zukunft sichern“ (PDF)

Antragsunterlagen

Bundesprogramm JOBSTARTER

Im Rahmen des Bundesprogramms JOBSTARTER plus liegt nun der Aufruf zur 2. Bewerbungswelle vor.

Es sollen regional innovative Projekte gefördert werden, die mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements die Ausbildungsbeteiligung von Klein- und Kleinstunternehmen erhöhen.

Ziel der Projekte soll es sein, Klein- und Kleinstunternehmen in bestimmten Regionen und/oder Branchen in Fragen der Ausbildung zu unterstützen oder dafür zu sorgen, dass erstmalig, vermehrt oder nach einer längeren Ausbildungsabstinenz erneut ausgebildet wird. Voraussetzungen und Bedingungen für eine Förderung finden Sie in derFörderbekanntmachung.

„ Gegenstand der Förderung ist die Umsetzung der Förderlinie mit einer innovativen Strategie, die Klein -und Kleinstunternehmen durch geeignete Maßnahmen darin unterstützt, ihre Ausbildungsaktivitäten zu erhalten und / oder auszubauen. Bei der Beantragung und Umsetzung eines Projekts sind in jedem Fall das Spektrum bereits bestehender vergleichbarer Aktivitäten in der Region zu berücksichtigen und die adäquate Einbindung geeigneter Institutionen und relevanter Partner sicherzustellen.“

Nach der ersten Eingangswelle für Anträge, können Sie sich für die 2. Welle mit einer Projektidee bewerben!

Eingangsfrist ist der 25. Juni 2018.

Bei Fragen zur Antragsstellung steht als Ansprechpartnerin Frau Juliane Kriese, Leiterin des JOBSTARTER-Regionalbüro West, das bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk angesiedelt ist, telefonisch 0211/302009-51 und per E-Mail jkriese{at}zwh.de bereit.

"Starke Quartiere - starke Menschen" (SQsM)

Die Landesregierung  beabsichtigt künftig Quartiere in Nordrhein-Westfalen effektiver bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung  zu unterstützen. Hierfür werden  die Möglichkeiten der Europäischen Strukturfonds EFRE,  ESF und  ELER in der Förderperiode 2014–2020 genutzt.

Die für die Strukturfonds verantwortlichen Ministerien (Wirtschaft, Umwelt und Arbeit) haben gemeinsam mit dem Stadtentwicklungsministerium den Projektaufruf "Starke Quartiere – Starke Menschen" veröffentlicht. Der Aufruf lädt die Städte und Gemeinden dazu ein, mit ihren Kooperationspartnern vor Ort aktiv die Entwicklung benachteiligter Stadt- und Ortsteile mit integrierten Handlungskonzepten anzugehen.

Die Landesstrategie sieht vor, die Quartiersentwicklung in Städten/ländlichen Gemeinden durch  nachhaltig angelegte Sozialplanung,  vertiefte integrierte Zusammenarbeit der Akteure vor Ort wie auch durch die Vernetzung  von Projektansätzen mit sozialen und integrationspolitischen, arbeitsmarktpolitischen, ökologischen, wirtschaftlichen und präventiven Maßnahmen zu koppeln.

Zur umfänglichen Unterstützung der Kommunen im Bereich der Sozialplanung sowie zur Hilfestellung bei der Entwicklung integrierter Handlungskonzepte mit dem Fokus Soziales fördert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) die Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) .

Ansprechpartner:

Herr Norbert Wörmann
NRW.ProjektArbeit GmbH
Munscheidstr. 14, 45886 Gelsenkirchen
Tel: 0209/956600-14
E-Mail: norbert.woermann{at}nrw-projektarbeit.de

Arbeit 4.0 NRW-Ideenlabore und Ideenlandkarte 4.0

Der Dialogprozess "NRW 4.0: Gute und faire Arbeit" hat zum Ziel, die Diskussion zur fortschreitenden Digitalisierung chancenorientiert und proaktiv mit den Akteuren der Arbeitswelt voranzutreiben und NRW zum "Land der guten und fairen Arbeit" zu machen.

Die Ideenlabore, die ein zentraler Baustein der inhaltlichen Arbeit sind, finden in Form von halbtägigen Workshops statt und werden in Kooperation mit den Regionalagenturen durchgeführt.

Sie bieten unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft, Politik und der Bildungslandschaft die Möglichkeit, regionale Ideen zur Gestaltung des digitalen Wandels zu entwickeln.

Termine für die nächsten Ideenlabore finden Sie hier:  www.arbeitviernull.nrw/arbeit/de/home

Auf der Ideenlandkarte 4.0 werden die bisher entwickelten Ideen, gute Beispiele und die zentralen Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt sichtbar.
Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW lädt ausdrücklich dazu ein, die eingestellten Ideen zu kommentieren und sich bei Interesse an einer Mitwirkung in der Region Köln an die Regionalagentur Region Köln zu wenden.

"NRW hält zusammen - für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung"

Das Sozialministerium NRW startete 07.05.2015 ein mit vier Millionen Euro ausgestattetes Programm zur Armutsbekämpfung in den Kommunen. "Damit fördern wir Modellprojekte und Maßnahmen für Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die in benachteiligten Stadtteilen leben. Wir wollen ihre Chancen auf Teilhabe und ihre Lebensperspektiven verbessern", sagte Sozialminister Guntram Schneider und ergänzt: "Es geht um bessere Zugänge zu Beratungs-, Bildungs- und Gesundheitsangeboten, aber auch um die Übergänge zwischen einzelnen Lebensphasen, wie etwa von der Schule in Ausbildung und Beruf." Die Menschen in den Quartieren sollen an den Stärken-Schwächen-Analysen der Stadtteile beteiligt und in die Planungsprozesse zur Verbesserung ihres Wohnumfeldes einbezogen werden. Mit dem Förderprogramm reagiert Minister Schneider auf die aktuellen Zahlen des Mikrozensus, nach denen die Schere zwischen Haushalten mit hohem und niedrigem Einkommen auch in NRW weiter auseinandergeht und die Zahl der Menschen in prekären Lebenslagen wächst. "Sorgen macht mir vor allem die Verfestigung von Armut und sozialer Ausgrenzung", so Schneider. "Die soziale Spaltung nimmt trotz positiver Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt zu. Und für die Betroffenen wird es immer schwieriger, sich wieder aus ihren prekären Lebensverhältnissen zu lösen. Dies gilt leider auch für Kinder und Jugendliche, die nicht nur in jungen Jahren Armut erleben, sondern auch später zunehmend in prekären Lebenslagen verbleiben." Dieser Entwicklung will die Landesregierung mit ihrer Landesinitiative "NRW hält zusammen - für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung" und dem aktuellen gleichnamigen Projektaufruf entgegentreten. Die Förderhöchstgrenze beträgt je Kreis beziehungsweise kreisfreier Stadt insgesamt 75.000 Euro für das laufende Jahr. Antragsberechtigt sind kreisfreie Städte, Kreise, kreisangehörige Gemeinden, Träger der Freien Wohlfahrtspflege und weitere Akteure, wie Kirchen- und Moscheegemeinden, Sozialverbände, Gewerkschaften, Selbsthilfegruppen, Sport- und Kulturvereine, Integrationszentren und -agenturen, Migrantenselbst-organisationen und Familienbildungsstätten. Antragsschluss ist der 12. Juni 2015. Den Projektaufruf und weitere Informationen finden Sie unter www.nrw-hält-zusammen.nrw.de.